{"id":2193,"date":"2026-03-10T05:37:09","date_gmt":"2026-03-10T04:37:09","guid":{"rendered":"https:\/\/xintek.de\/?p=2193"},"modified":"2026-03-26T05:20:09","modified_gmt":"2026-03-26T04:20:09","slug":"australien-fazit-aus-unserer-sicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/xintek.de\/?p=2193","title":{"rendered":"Australien &#8211; Fazit aus unserer Sicht"},"content":{"rendered":"\n<p><strong><em>Land und Leute:<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Australien ist wirklich faszinierend. Sowohl die Landschaften und Pflanzen, als auch die einzigartigen Tiere. Je nach Bundesstaat (oder besser gesagt: Nord, Ost, S\u00fcd, West oder Mitte) gibt es hier unterschiedliche Klimazonen. Wir haben fast alles erlebt: Gem\u00e4\u00dfigtes Klima im S\u00fcden (\u00e4hnlich Deutschland), trophisch und subtrophisch im Norden und Osten (mit Regenwald und feuchtwarmer Luft), und W\u00fcste in der Mitte (mit sehr trockener, hei\u00dfer Luft).<\/p>\n\n\n\n<p>Besonders begeistert waren wir von den vielen Tieren, die man entweder mit etwas Gl\u00fcck in der freien Natur oder in Wildgehegen\/Zoo\u2019s entdecken kann. K\u00e4ngurus, Wallabies (die kleinen Vertreter der K\u00e4ngurus), Wombats, Dingos und Schlangen, um nur ein paar zu nennen. Im Osten gibt es auch Bananenplantagen und riesige Zuckerrohrfelder, welche wahrscheinlich in der Zeit der Kolonialisierung eingef\u00fchrt wurden. Es gibt riesige Rinderfarmen in der Mitte (welche sich \u00fcber mehrere Dutzend Hektar erstecken) und Weingebiete im S\u00fcden. Wei\u00dfe Str\u00e4nde und blaues Meer gibt es massig entlang der K\u00fcste. Wobei es je nach Jahreszeit im S\u00fcden etwas kalt zum Baden sein kann. Das Great Barrier Reef sollte man kennen und ggf. auch mit einem Tauch- oder Schnorchelausflug besuchen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00d6ffentliche Einrichtungen wie Museen und Ausstellungen sind oft kostenlos. Es gibt fast \u00fcberall kostenlose \u00f6ffentliche Toiletten, meistens sehr sauber. Da kann sich Deutschland mal eine Scheibe abschneiden. An den Steuereinnahmen liegt es scheinbar nicht, den Australien verwendet die Steuereinnahme eher f\u00fcr die eigene Bev\u00f6lkerung, statt es in alle Welt und an jeden zu \u201everschenken\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Die Australier sind meistens sehr freundlich, locker (\u201eno worries\u201c) und hilfsbereit. Aufgrund der Landessprache ist die Verst\u00e4ndigung auf Englisch ein Kinderspiel \ud83d\ude09Die Aboriginals, wenn man mal welche sieht, sind manchmal etwas unh\u00f6flich und grantig (wie man in Bayern sagt). Aber auch hier gibt es wie \u00fcberall Ausnahmen. Sie werden auch 200 Jahre nach der Kolonialisierung noch oft ausgegrenzt, was sich auch in ihrer Haltung gegen\u00fcber den \u201eEingewanderten\u201c und Touristen zeigt. Auch haben viele Australier (nicht nur die Aboriginals) ein Alkoholproblem. Am Stra\u00dfenrand immer Schilder, die vor Alkoholkonsum warnen und Alkoholkontrollen am Stra\u00dfenrand. So viele habe ich trotz mehr Verkehr in Deutschland in so kurzer Zeit und am helllichten Tag noch nie gesehen. Dazu aber sp\u00e4ter noch etwas mehr. In Australien gibt es ca. 27 Mio. Einwohner welche sich haupts\u00e4chlich in gro\u00dfen St\u00e4dten wie Sydney, Melbourne oder Adelaide entlang der K\u00fcstenlinie angesiedelt haben. Ansonsten viele kleinere Ortschaften, teilweise nur mit einem Dutzend Einwohner. Ein besonderer Fakt ist die Hauptstadt: Canberra, weder die gr\u00f6\u00dfte noch sch\u00f6nste Stadt in Australien, wurde im Landesinneren aus dem Boden gestampft um keine Stadt wie Sydney oder Melbourne zu bevorzugen bzw. einen Wettbewerb\/Streit zu verhindern.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Verkehr:<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Hier herrscht Linksverkehr, was gerade in St\u00e4dten, an Kreuzungen und Kreisverkehren zu anf\u00e4nglichen Orientierungsschwierigkeiten f\u00fchren kann. Auch ist logischerweise bei Mietwagen oder Campern das Lenkrad auf der \u201efalschen\u201c Seite \ud83d\ude09 Wegen der anderen Sitzposition neigt man dazu anfangs zu weit links am Stra\u00dfenrand zu fahren. Aufgrund der geringen Bev\u00f6lkerungsdichte ist der Verkehr \u00fcberschaubar. In den gro\u00dfen St\u00e4dten etwas mehr, aber kein Vergleich zum M\u00fcnchen oder Berlin. Brisbane ist hier etwas anders. Hier ist es sehr eng aufgrund der H\u00fcgel in und um die Stadt. Gro\u00dfe Kreuzungen sind oft un\u00fcbersichtlich. Man muss sich fr\u00fch einordnen, wenn man oder auch GoogleMaps wei\u00df wohin man will. Oft gibt es Stra\u00dfen, die sich \u00fcber- oder untereinander kreuzen, was die Orientierung etwas schwer macht. Ein paar Mal sind wir falsch abgebogen, was uns in Sydney oder Melbourne nie passiert ist. Auf dem Land ist man fast allein unterwegs \u2026 im Outback kann es schon mal sein, dass man 1 Stunde f\u00e4hrt ohne andere Autofahrer zu treffen. An den Stra\u00dfenr\u00e4ndern immer Schilder mit Ausschriften wie \u201eDon\u2019t drink and drive\u201c, \u201e<a href=\"https:\/\/www.google.com\/search?q=Drink+Drive.+Selfish+Prick.&amp;newwindow=1&amp;client=firefox-b-d&amp;hs=4cap&amp;sca_esv=c210f170c8b6eac1&amp;biw=1280&amp;bih=693&amp;ei=yq3Eacb6KbWRxc8P25OBwQ0&amp;ved=2ahUKEwil7LbV1byTAxWjQ_EDHbb8ACkQgK4QegQIARAD&amp;uact=5&amp;oq=anti+alcohol+campaign+south+australia+%22selfish+...%22&amp;gs_lp=Egxnd3Mtd2l6LXNlcnAiM2FudGkgYWxjb2hvbCBjYW1wYWlnbiBzb3V0aCBhdXN0cmFsaWEgInNlbGZpc2ggLi4uIjIFECEYoAEyBRAhGKABMgUQIRigATIFECEYoAFIn2BQvgRYhFlwAXgBkAEAmAHEA6ABuSqqAQYzLTEwLjS4AQPIAQD4AQGYAg-gAvUrwgIKEAAYRxjWBBiwA8ICBRAhGJ8FwgIEECEYFcICBxAhGAoYoAGYAwCIBgGQBgiSBwcxLjMtOS41oAeSL7IHBTMtOS41uAfnK8IHBzAuMi45LjTIB1iACAE&amp;sclient=gws-wiz-serp&amp;mstk=AUtExfAxMeGhc2PTmVfrC0vWCNXtOAjOy8zzNhEnoYkHZQDvLnHw_OAMw-C9MeyvcWcyFWsoxYzULBriIZBWf0DaLLw6eQYx32MxufaX_8KBCoeWE81Uci19mSF7mqfdFPkxBK4&amp;csui=3\">Drink Drive. Selfish Prick.<\/a>&#8222;, \u201eTake a break \u2013 Fatigue kills\u201c oder \u201eStock crossing\u201c. Nat\u00fcrlich wird auch immer vor K\u00e4ngurus, Wombats oder in einigen Regionen vor Kasuaren und Emu\u2018s auf der Stra\u00dfe gewarnt.<\/p>\n\n\n\n<p>Zugverbindungen gibt es an der K\u00fcste vereinzelt, diese haben wir aber nicht genutzt. Von S\u00fcd nach Nord (quer durchs Outback) gibt es den GHAN, eine luxuri\u00f6se Zugverbindung, die man mindestens 6 Monate, wenn nicht sogar 1 Jahr, vorher buchen sollte (wenn man gen\u00fcgend Kleingeld hat \ud83d\ude09). In den gro\u00dfen St\u00e4dten gibt es einen guten \u00d6PNV. Wir sind in Sydney, Brisbane und Adelaide oft mit \u00f6rtlichem Bus und Zug gefahren, was auch relativ g\u00fcnstig ist. Man kann hier einfach per \u201eTap n Go\u201c kontaktlos (NFC) mit Kreditkarte oder Handy im Bahnhof\/Zug, im Bus oder auch die F\u00e4hre bezahlen, was sehr bequem ist. Keine Automaten, kein Tarif-Wirrwarr. In Melbourne empfiehlt sich eine \u201eMyKi\u201c-Card, mit der man g\u00fcnstig und auch per Tap den Bus oder Zug bezahlen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Um da Land richtig zu erkunden, empfiehlt es sich ein Wohnmobil (es gibt Massen von Touristen die mit Campern in Australien unterwegs sind) oder zumindest einen Mietwagen zu buchen. Mietwagen kann man eher kurzfristig (1 Woche im voraus) buchen. Bei Wohnmobilen sieht es etwas anders aus. Diese sollte man wegen der Verf\u00fcgbarkeit und der Preise mindestens 3 Monate vor Start reservieren. Wir hatten 1,5 Monate im Voraus nicht mehr die volle Auswahl und mussten deshalb upgraden und mehr bezahlen. Generell empfiehlt sich auf die Versicherung zu achten. Es gibt nur eine Basisversicherung mit hoher Selbstbeteiligung. Das All-inklusive-Paket kostet deutlich mehr. Wir haben sowohl Mietwagen als auch unseren Camper \u00fcber Vergleichsportale (Mietwagen z.B. Ch\u202624 oder AutoEuro\u2026 \/ Camper z.B. Ch\u202624 bzw. CampStar) gebucht. Das war etwas g\u00fcnstiger als \u00fcber die direkte Vermietung und man konnte g\u00fcnstiger eine Zusatzversicherung (mit R\u00fcckerstattung der Selbstbeteiligung) f\u00fcr eventuelle Sch\u00e4den abschlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Geld und Kosten:<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Wechselkurs war in Australien war ungef\u00e4hr 1 Euro : 1,5 Australische Dollar. Hier empfiehlt sich generell die Kartenzahlung. Was zwar manchmal mit 1,5% Geb\u00fchren \u201ebelohnt\u201c wird, aber noch g\u00fcnstiger ist als Geld zu Tauschen oder am Bankautomaten zu ziehen. Wir hatten 100 AUD, welcher wir am Ende noch irgendwie ausgeben mussten.<\/p>\n\n\n\n<p>Hotels in Sydney waren gerade zum Jahreswechsel extrem teuer, so etwas auf Oktoberfest-Niveau. Aber das war irgendwie eingeplant. Wann hat man schon mal die Chance Silvester am anderen Ende der Welt und am Sydney Harbour mit Oper im Hintergrund zu Feiern. Mal abgesehen von Sydney im gro\u00dfen Apartment f\u00fcr 200 \u20ac\/Nacht und Yulara (mitten im Outback f\u00fcr 160\u20ac\/Nacht), waren die Preise ohne Fr\u00fchst\u00fcck bei ca. 60 \u20ac &#8211; 80 \u20ac im 4* Hotel relativ erschwinglich. Auch hier hilft wieder der Preis-Check mit verschiedenen Vergleichsportalen.<\/p>\n\n\n\n<p>Einkaufen und Essen war etwas g\u00fcnstiger Deutschland, wobei Alkohol, aber auch Wasser in Flaschen deutlich teurer ist als in Deutschland. Flasche Bier etwas 3 AUD (2 \u20ac) f\u00fcr 0,33 Liter \u2026 wobei man das nicht im Supermarkt, sondern nur bei lizensierten H\u00e4ndlern bekommt. Liegt wohl daran, das Australien ein Alkoholproblem hat und die Alkoholsteuer sehr hoch ist. In Bars und Restaurants kann das \u201ekleine\u201c Bier schon mal 15 AUD kosten. Das g\u00fcnstigste Flaschenwasser kostet etwa 0,5 \u20ac pro Liter. Etwas g\u00fcnstiger sind hier 5 oder 10 Liter Kanister mit integriertem Zapfhahn. Aber immer noch mindesten 50% teurer als in Deutschland.<\/p>\n\n\n\n<p>Taxis sind etwas g\u00fcnstiger als in Deutschland, wobei man hier auch Uber nutzen kann. Wir haben einmal 14 \u20ac f\u00fcr 4 Kilometer mit dem Taxi bezahlt. Mit Uber kostete der Flughafentransfer etwas 14 AUD f\u00fcr 6 Kilometer. Also etwas g\u00fcnstiger als ein normales Taxi. In den gro\u00dfen St\u00e4dten waren wir mit Bus und Bahn unterwegs. In Sydney waren es ca. 2 \u20ac pro Fahrt (max. 50 AUD\/33 \u20ac pro Woche). In Melbourne und Adelaide waren die Preise \u00e4hnlich. In Brisbane gab spezielle Tarife f\u00fcr 0,5 AUD pro Fahrt, was \u00fcber die Woche verteilt sehr g\u00fcnstig war. Teilweise sind wir den halben Tag F\u00e4hre gefahren \ud83d\ude09<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Land und Leute: Australien ist wirklich faszinierend. Sowohl die Landschaften und Pflanzen, als auch die einzigartigen Tiere. 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