{"id":3278,"date":"2026-06-03T01:42:47","date_gmt":"2026-06-02T23:42:47","guid":{"rendered":"https:\/\/xintek.de\/?p=3278"},"modified":"2026-06-07T01:59:07","modified_gmt":"2026-06-06T23:59:07","slug":"bolivien-busfahrt-von-uyuni-nach-potosi","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/xintek.de\/?p=3278","title":{"rendered":"Bolivien &#8211; Busfahrt  von Uyuni nach Potosi"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">02.06.2026 \u2013 Heute ging es mit dem Bus von Uyuni nach Potos\u00ed. Die Fahrt dauerte etwa vier Stunden und f\u00fchrte durch die karge, aber beeindruckende Landschaft des bolivianischen Altiplano. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" data-id=\"3311\" src=\"https:\/\/xintek.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/91456-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3311\" srcset=\"https:\/\/xintek.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/91456-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/xintek.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/91456-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2560\" height=\"1920\" data-id=\"3312\" src=\"https:\/\/xintek.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/91464-scaled.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3312\" srcset=\"https:\/\/xintek.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/91464-scaled.jpg 2560w, https:\/\/xintek.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/91464-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 2560px) 100vw, 2560px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" data-id=\"3313\" src=\"https:\/\/xintek.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/91466-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3313\" srcset=\"https:\/\/xintek.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/91466-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/xintek.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/91466-300x225.jpg 300w, https:\/\/xintek.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/91466-768x576.jpg 768w, https:\/\/xintek.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/91466-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/xintek.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/91466-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" data-id=\"3314\" src=\"https:\/\/xintek.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/91470.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3314\"\/><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Allerdings in Uyuni neben der Stra\u00dfen liegen massenhaft M\u00fcll. Der Anblick tut schon weh.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/xintek.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/91446-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3308\" srcset=\"https:\/\/xintek.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/91446-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/xintek.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/91446-300x225.jpg 300w, https:\/\/xintek.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/91446-768x576.jpg 768w, https:\/\/xintek.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/91446-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/xintek.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/91446-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Bustickets kosteten 70 Bolivianos pro Person und konnten problemlos direkt am Busterminal gekauft werden. In Bolivien wei\u00df man derzeit allerdings nie so genau, ob Stra\u00dfen und Verkehrsverbindungen am n\u00e4chsten Tag noch offen sind. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Deshalb hatten wir vorsichtshalber noch kein Hotel in Potos\u00ed gebucht. Falls wir irgendwo festgesessen h\u00e4tten, w\u00e4re das zumindest kein zus\u00e4tzliches Problem gewesen. Ein kleines Problem gab es allerdings: Es gab keine Toilette an Bord. Der Fahrer sa\u00df au\u00dferdem in einem vollst\u00e4ndig abgetrennten Fahrerabteil im unteren Bereich des Busses. Selbst wenn jemand dringend eine Pause ben\u00f6tigt h\u00e4tte, w\u00e4re es vermutlich schwierig geworden, ihm das mitzuteilen. Zum Gl\u00fcck hatten wir vor der Abfahrt nicht allzu viel getrunken. So vergingen die vier Stunden erstaunlich entspannt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">W\u00e4hrend der Fahrt stiegen immer wieder einzelne Fahrg\u00e4ste mitten im Nirgendwo am Stra\u00dfenrand ein oder aus. Wie sie das organisiert hatten, blieb f\u00fcr uns ein R\u00e4tsel. Offenbar gibt es hier ein unsichtbares Buchungssystem, das nur Einheimische verstehen. Der Bus selbst war \u00fcberraschend bequem und erreichte Potos\u00ed sogar relativ p\u00fcnktlich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am Busbahnhof von Potos\u00ed angekommen, organisierte Michael spontan ein Hotelzimmer in der Innenstadt, etwa 2,5 Kilometer vom Terminal entfernt. Kaum hatten wir den Bus verlassen, wurden wir bereits von mehreren privaten Fahrern angesprochen. Allerdings wollten sie uns nicht innerhalb von Potos\u00ed fahren, sondern fragten, ob wir nach Sucre m\u00f6chten. Das \u00fcberraschte uns etwas, schlie\u00dflich waren wir gerade erst angekommen. Au\u00dferdem sollten die Stra\u00dfen Richtung Sucre laut den aktuellen Informationen teilweise gesperrt sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sp\u00e4ter erfuhren wir, dass die Fahrt \u00fcber Umwege trotzdem irgendwie m\u00f6glich war \u2013 allerdings dauerte sie statt der \u00fcblichen dreieinhalb Stunden inzwischen rund sieben Stunden.  Und war somit eine gute Einnahmequelle f\u00fcr die Taxifahrer.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Stra\u00dfen rund um den Busbahnhof wirkten laut, chaotisch und voller Verkaufsst\u00e4nde. Dazu kam der typische Duft einer Gro\u00dfstadt: eine Mischung aus Abgasen, Stra\u00dfenk\u00fcche und Verkehr. Dann entdeckten wir ein Taxi, mit dem wir definitiv nicht fahren wollten. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"845\" src=\"https:\/\/xintek.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/91476-1024x845.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3309\" srcset=\"https:\/\/xintek.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/91476-1024x845.jpg 1024w, https:\/\/xintek.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/91476-300x248.jpg 300w, https:\/\/xintek.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/91476-768x634.jpg 768w, https:\/\/xintek.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/91476-1536x1268.jpg 1536w, https:\/\/xintek.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/91476-2048x1690.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Generell hatten wir den Eindruck, dass vermutlich mindestens die H\u00e4lfte der bolivianischen Fahrzeuge bei einer deutschen Hauptuntersuchung keine f\u00fcnf Minuten \u00fcberleben w\u00fcrde. Mehrfach gerissene Frontscheiben, fehlende oder nur noch lose befestigte Sto\u00dff\u00e4nger, halb blinde oder fehlende Scheinwerfer und Karosserieteile, die eher aus Gewohnheit als aus technischer Notwendigkeit am Fahrzeug hingen, geh\u00f6rten zum allt\u00e4glichen Stra\u00dfenbild.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Besonders eindrucksvoll waren jedoch die Abgaswolken mancher Fahrzeuge. Wenn ein \u00e4lterer Bus oder Lastwagen vorbeifuhr, konnte man f\u00fcr einen kurzen Moment den Eindruck gewinnen, die lokale Nebelsaison habe begonnen. Wer gerade tief Luft holen wollte, verschob diesen Plan besser um ein paar Sekunden. Die bolivianischen Fahrzeuge schienen nach dem Motto zu funktionieren: Solange sich etwas bewegt, ist es noch nicht kaputt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Andere offizielle Taxis konnten wir nicht finden. Also blieb nur eine Alternative: laufen. Das klingt zun\u00e4chst harmlos. Bis man bedenkt, dass Potos\u00ed auf \u00fcber 4.000 Metern H\u00f6he liegt und wir Rucks\u00e4cke mit 16 beziehungsweise 23 Kilogramm auf dem R\u00fccken trugen. Die Stra\u00dfen f\u00fchrten gef\u00fchlt ausschlie\u00dflich bergauf. Nach wenigen Minuten wurde klar, dass die H\u00f6henluft keine Witze macht. Jeder Anstieg f\u00fchlte sich an, als h\u00e4tte jemand heimlich die Schwerkraft erh\u00f6ht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hinzu kam meine beginnende Erk\u00e4ltung. Nach etwa einer halben Stunde Fu\u00dfmarsch war ich komplett erledigt und froh, als wir endlich unser Hotel erreichten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" data-id=\"3322\" src=\"https:\/\/xintek.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/91478-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3322\" srcset=\"https:\/\/xintek.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/91478-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/xintek.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/91478-300x225.jpg 300w, https:\/\/xintek.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/91478-768x576.jpg 768w, https:\/\/xintek.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/91478-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/xintek.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/91478-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nachdem wir eingecheckt hatten, machten wir uns auf die Suche nach etwas Essbarem. In der Innenstadt fanden wir tats\u00e4chlich noch ein kleines Restaurant, das ge\u00f6ffnet hatte. Dort probierte ich K&#8217;alapurka, eine traditionelle Suppe aus dem bolivianischen Altiplano.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"982\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/xintek.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/91481-982x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3310\" srcset=\"https:\/\/xintek.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/91481-982x1024.jpg 982w, https:\/\/xintek.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/91481-288x300.jpg 288w, https:\/\/xintek.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/91481-768x800.jpg 768w, https:\/\/xintek.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/91481-1474x1536.jpg 1474w, https:\/\/xintek.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/91481-1965x2048.jpg 1965w\" sizes=\"auto, (max-width: 982px) 100vw, 982px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die riesige Portion kostete gerade einmal 35 Bolivianos \u2013 umgerechnet etwa vier Euro. Zubereitet wird die Suppe aus Maismehl, Kartoffeln, Fleisch und Gew\u00fcrzen. Das Besondere ist jedoch die Art des Servierens: In die Sch\u00fcssel wird ein gl\u00fchend hei\u00dfer Vulkanstein gelegt, der die Suppe bis zum letzten L\u00f6ffel kochend hei\u00df h\u00e4lt. Vor meinen Augen begann die Suppe zu blubbern und zu sprudeln wie ein kleiner Vulkan. Gelegentlich schoss sogar eine hei\u00dfe Font\u00e4ne \u00fcber den Sch\u00fcsselrand. Wer beim Essen Wert auf saubere Kleidung legt, sollte vorsichtshalber etwas Abstand halten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr das kalte Hochlandklima war die Suppe allerdings perfekt \u2013 und f\u00fcr meine Erk\u00e4ltung vermutlich genau die richtige Medizin.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-3 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" data-id=\"3323\" src=\"https:\/\/xintek.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/91479-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3323\" srcset=\"https:\/\/xintek.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/91479-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/xintek.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/91479-300x225.jpg 300w, https:\/\/xintek.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/91479-768x576.jpg 768w, https:\/\/xintek.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/91479-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/xintek.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/91479-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>02.06.2026 \u2013 Heute ging es mit dem Bus von Uyuni nach Potos\u00ed. 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