Autor: Micha

  • Vietnam – Ha Long Bucht

    Wir haben uns eine 2-tägige Mini-Kreuzfahrt in der berühmt-berüchtigten Ha Long Bucht gebucht. Klingt gut, oder? Als wir dann das Programm lasen, wurde uns schnell klar: „2 Tage“ bedeutet eigentlich „24 Stunden auf einem Schiff mit einer Nacht, aber hey, wir nennen es halt Mini-Kreuzfahrt“. Wir waren trotzdem in Urlaubsstimmung und gespannt auf das Abenteuer.

    Leider wurde der Spaß durch die lokalen Vorschriften ziemlich ausgebremst – Kanufahren in einer Höhle und durch die Bucht? Fehlanzeige! Und so fuhren wir gestern, am ersten Tag, mit einem kleinen Boot raus zum Schiff. Schon die Überfahrt war spannend, vor allem wenn man bedenkt, dass die Ha Long Bucht malerisch aussieht… auf Instagram. In Wirklichkeit ist sie eher der „Parkplatz der Schiffe“, mit bis zu 300 Booten, die sich in der riesigen Bucht verteilen. Man fühlt sich fast wie im größten Tetris-Spiel der Welt.

    Da der Rest des Programms ja nun auch gestrichen war, blieb uns nur der grandiose Plan, zwischen den Kalksteininseln zu schwimmen. Das Wasser war schön warm – circa 25°C – aber klar… sagen wir mal: nicht gerade „Karibik-Klarheit“. Unterwasser war die Sicht so gut wie in einem dichten Nebel – maximal 1,5 Meter. Aber immerhin konnte man so die Kalksteininseln in allen möglichen mysteriösen Formen bestaunen, ohne sich zu fragen, ob das alles nur ein riesiges Fotomotiv für die Influencer ist.

    Abends gab’s dann einen Sonnenuntergang, begleitet von Cocktails – das nennt man wohl „Hochprozentige Kultur“ – und einem Fünf-Gänge-Menü. Anschließend noch eine Fashion-Show mit nicht sonderlich imposante lokalen Trachten. Aber hey, wenigstens gab’s danach noch eine Tanzvorführung, die wir tapfer „versuchten“ nachzutanzen – und ich betone hier „versuchten“. Sagen wir es so: Wir haben den Takt um 3 Sekunden verpasst, aber die Stimmung war top!

    Zum Abschluss noch das Tintenfischangeln – der Name klingt ja vielversprechend, aber mit der Ausrüstung hätte man genauso gut nach Gold schürfen können. 30 Minuten angeln mit bis zu 5 Leuten und – Überraschung – kein Tintenfisch in Sicht! Da die Geduld schon aufgebraucht war, gingen wir lieber ab in die Kabine. Der Sonnenaufgang morgen würde uns schon wieder motivieren – naja, hoffentlich.

    Heute am 2. Tag, morgens um 6 Uhr aufstehen. (Ich will nicht sagen, dass es uns schwerfiel, aber wer möchte schon aufstehen, wenn das Bett plötzlich wie das liebste Möbelstück der Welt aussieht?) Dann der atemberaubende Sonnenaufgang über den Kalksteininseln – ein beeindruckender Anblick, der uns immerhin kurz den Schlafrausch nahm.

    Danach ging es zur Tai-Chi-Stunde – ich sage mal so: Ich habe das Gefühl, man kann die Bewegungen nicht wirklich falsch machen, solange man entspannt dabei aussieht. Nach einem schnellen Frühstück ging es dann per Boot und Bus zur Dong Trung Trang Höhle auf der Insel Cat Ba – eine gute Alternative zum Kajakfahren. Aber, und das ist wichtig: Es war auch eine Alternative. Also, kein Ersatz für die verschollenen Paddelabenteuer, aber trotzdem nett.

    Und dann kam der Höhepunkt: Der Aufstieg zum Höhleneingang über eine Treppe mit Pfeilern – die schwankten so sehr, dass man dachte, sie würden bald ihre Kündigung einreichen. Bei 200 Touristen auf einer Treppe, die für maximal 60 Leute ausgelegt war, war „Engpass“ eher ein euphemistisches Wort für „Achterbahn ohne Sicherheitsgurt“. Und ich will nicht sagen, die Ingenieure waren schuld. Die waren bei Bau einfach nur abwesend. Die Statik hätte in Deutschland garantiert ein paar besorgte Blicke erzeugt und das Bauamt auf den Plan gerufen.

    Die Höhle selbst war dann eine Mischung aus „Harry Potter trifft Alien“. Man musste sich teilweise auf den Knien durch engen Gänge quetschen und dabei von Wasser geformte Gebilde bestaunen, die irgendwie an Gebilde aus den „Alien“ Filmen erinnerten. Ich hatte fast das Gefühl, dass gleich ein „Alien“ aus der Wand springt.


    Trotz allem war es ein schöner 2-Tages-Ausflug (okay, vielleicht 1 Tag – aber wer zählt schon so genau?). Das Schiff war super, die Crew ebenfalls und die Mahlzeiten – naja, wenn man nichts gegessen hätte, wäre der Urlaub vielleicht nicht so fantastisch gewesen. Am Nachmittag ging es dann zurück nach Hanoi, um noch mehr Abenteuer zu erleben.

  • Good Morning Vietnam (Hà Nội)

    Heute war unser erster Tag in Hanoi – und wir sind direkt voll eingestiegen. Nach einem kleinen Frühstück (man muss ja Kräfte sammeln!) ging es ins Old Quarter, das quasi direkt auf dem Bürgersteig vor unserem Hotel beginnt.

    Sobald man aus dem Hotel tritt, startet direkt vor der Tür das Verkehrschaos, vor dem alle immer warnen. Wenn man denkt, in Thailand oder Kambodscha sei es schlimm – nein, nein, nein… Hanoi setzt da noch mal einen drauf. Verkehrs-Hölle-Level: Endgegner. Ein Grund, warum man am Flughafen auch keinen Mietwagen bekommt. Hier gibt es fast nur Autos mit einheimischem Chauffeur zu mieten – quasi „Survival-Guide inklusive“. Bei der Verkehrslage möchte man auch wirklich niemandem zumuten, selbst zu fahren.

    „Chaotisch“ ist eigentlich nur eine höfliche Untertreibung. Xin sagt immer: Scheuklappen auf und einfach loslaufen – die weichen schon aus. Oder auch nicht. ;)))
    Aber bisher hat’s erstaunlicherweise immer gut funktioniert. Vertrauen ins Schicksal hilft. Ampeln sind hier für Rollerfahrer eher Deko oder freundlich gemeinte Vorschläge – und Roller gibt es hier ungefähr hundert Mal mehr als in Bangkok. Gehwege existieren nur manchmal, und wenn, dann dienen sie meistens als Parkplatz, Outdoor-Küche oder erweitertes Wohnzimmer.

    In den Straßen der Altstadt reihen sich die berühmten „Röhrenhäuser“ so eng aneinander, dass man denkt, man sei versehentlich in einem architektonischen Tetris-Spiel gelandet. Der Legende nach wurden zu Zeiten der französischen Kolonialherrschaft Steuern nach der Breite des Hauses an der Straße berechnet. Tja, und so kommt es, dass hier viele Gebäude zwar nur 5–8 Meter breit sind, aber dafür bis zu 50 Meter in die Tiefe reichen. Quasi Häuser im „Hotdog-Format“. Das Ergebnis: Auf 100 Metern Straße finden sich bis zu 20 Shops oder Cafés – oder auf 20 Metern gleich mal drei Hotels. Effizienz können sie!

    Wir haben uns am ersten Tag einfach planlos ins Getümmel gestürzt und treiben lassen. Teile der Innenstadt sind am Wochenende autofrei, wodurch riesige Fußgängerzonen entstehen. Es waren Massen an Einheimischen und Touristen unterwegs – wir hatten das Gefühl, halb Hanoi sei auf den Beinen… und die andere Hälfte auch.

    Schließlich führte uns unser Weg zur berühmten „Hanoi Train Street“ … gut, zugegeben, das war nicht ganz zufällig. Stand schon länger auf der Bucket List. Alle paar Stunden fährt hier ein Zug durch eine enge Gasse voller Cafés und Restaurants. Ähnliches kennt man aus Nordthailand, wo der Zug durch einen Markt brettert – aber auch in Hanoi hat das Spektakel es in sich.

    Bereits eine halbe Stunde vor der Durchfahrt ist die Straße bis zum Anschlag mit Touristen gefüllt, die auf Stühlen entlang der Gleise sitzen und gespannt starren als würden sie gleich einem seltenen Tier beim Vorbeihuschen zusehen. Kurz vorher werden alle freundlich, aber bestimmt von den Kellern zurückgescheucht – keiner soll unter die Räder kommen, weder wörtlich noch metaphorisch. Und dann… kommt er. Mit lautem Hupen schleicht der Zug in gefühlter Schrittgeschwindigkeit vorbei. Eine Minute Handyfotos, Videos, Selfies – und zack, vorbei. Danach strömen sofort wieder die Menschen auf die Gleise, als wäre nie etwas gewesen.

    Später waren wir noch am Hoan-Kiem-See und im Ngoc-Son-Tempel, der auf einer kleinen Insel liegt. Dorthin führt eine hübsche rote Holzbrücke, die nachts so schön beleuchtet ist, dass sie aussieht wie aus einem asiatischen Märchenfilm. Im Tempel finden sich sowohl chinesische als auch vietnamesische Elemente – und zwei präparierte Riesen-Schildkröten, die mal über zwei Meter lang waren und 250 Kilo wogen. Keine Tiere, denen man im Dunkeln begegnen möchte.

    Abends ging es noch einmal zum See, dessen Nordende direkt ans Old Quarter grenzt. Mit der nächtlichen Beleuchtung wirkt die Kulisse noch beeindruckender – Instagram hätte seine Freude daran. Danach ließen wir uns zwei Stunden lang über den Nachtmarkt treiben, der am Wochenende die gesperrten Straßen füllt. Überall Souvenirs, Essen und – natürlich – „absolut echte“ Rolex-Uhren und Louis-Vuitton-Taschen zu traumhaften Preisen. Der Markt zieht sich über mehrere Kilometer, und an manchen Stellen ist das Gedränge so dicht, dass man überlegen muss, ob man sich überhaupt noch bewegt oder einfach kollektiv weitergeschoben wird. Und natürlich: immer schön auf die Wertsachen achten. Wo Gedränge ist, sind flinke Finger nicht weit.

    In Vietnam habe ich endlich meinen Traum erfüllt: Millionär werden. Wir haben für 50 Euro sagenhaft 1,5 Millionen bekommen! Leider nur in Đồng. Vietnam ist das einzige Land, in dem du dein Konto checkst und denkst:‚Wow, ich bin reich!‘
    …und dann kostet der Smoothie plötzlich 75.000

  • Kambodscha – Siem Reap

    Nachdem wir nach unserer LAST NIGHT IN BANGKOK gestern nach Kambodscha geflogen waren, haben wir am Abend noch eine kleine Tuk-Tuk-Tour durch das Zentrum von Siem Reap gemacht. Dort gab’s dann auch die erste kulinarische Begegnung mit kambodschanischer Küche: Chicken Amok. Spoiler: klingt gefährlicher als es ist.

    Heute stand dann eine „kleine“ Tempeltour auf dem Programm. Also schnell nach dem Frühstück ein 3-Tages-Ticket für 62 Dollar gebucht – gültig für ungefähr 50 Tempel (ja, fünfzig!) – Tuk Tuk geschnappt und ab ging’s in wenigen Minuten zum legendären Angkor Wat, dem Nationalheiligtum Kambodschas. So verehrt, dass es schon seit Mitte des 20. Jahrhunderts die Nationalflagge ziert. Erbaut wurde der Tempel zu Beginn des 12. Jahrhunderts ursprünglich als hinduistische Anlage, später dann zum buddhistischen Tempel umgewidmet. Kein Wunder also, dass man dort viele Inder, Thailänder, Vietnamesen und andere Besucher aus Südostasien trifft, die Räucherstäbchen anzünden, Kerzen aufstellen und vor Vishnu- oder Buddha-Figuren beten. Angkor Wat war seit seiner Erbauung immer in Benutzung – das und der ungefähr 170 bis 190 Meter breite Wassergraben erklären wohl auch, warum dieser Tempel im Gegensatz zu vielen anderen nicht vom Dschungel verschluckt wurde.

    Die Anlage selbst ist gigantisch (ca. 1,5 x 1,3 km). Man kann dort locker mehrere Stunden verbringen und einige Kilometer auf dem Tempel-Fitnesstracker sammeln. Wir haben etwa 2,5 Stunden gebraucht und vermutlich trotzdem nur die Hälfte gesehen.

    Weiter ging es mit dem Tuk Tuk zum etwa 3 km entfernten Bayon-Tempel – dem zweitberühmtesten Tempel der Region Angkor, einst Zentrum des Khmer-Reiches. Der Bayon ist bekannt für seine vielen Türme, an denen in alle Himmelsrichtungen lächelnde Gesichter bis zu 7 Metern Höhe angebracht sind. Wir haben beim Zählen irgendwann aufgegeben, sind aber auf ungefähr 200 gekommen. Der Tempel entstand etwa 50 Jahre nach Angkor Wat für einen neuen König. Danach geriet er allerdings Jahrhunderte lang in Vergessenheit und wurde komplett vom Urwald übernommen. Erst nach den Wirren von Weltkrieg, Indochina-Krieg und der Schreckensherrschaft der Roten Khmer wurde der Tempel ab 1980 wieder freigelegt und teilweise restauriert.

    Vom Bayon ging es dann ein paar Minuten zu Fuß weiter zur „Terrace of the Elephants“ – einer langen steinernen Terrasse mit meterhohen Elefantendarstellungen – und zum im Wald versteckten Kor Sak Tempel, den sich die Natur schon teilweise zurückgeholt hat.

    Und das waren nur ein paar der unzähligen Tempel der Region. Es gibt noch viel zu entdecken!

  • Thailand – Fazit aus unserer Sicht

    Land und Leute:

    Thailand hat wirklich schöne Ecken, von denen wir einige gesehen haben. Unten im Süden die Strände und Inseln, sowohl im Südosten als auch Südwesten. Im Norden dann die Berge und in der Mitte Bangkok als „Party-Zentrum“.

    Die Menschen hier sind wirklich freundlich und zuvorkommend. Fast immer mit einem Lächeln auf dem Gesicht. Viele sprechen Englisch bzw. ist immer jemand in der Nähe, der von Englisch in Thai übersetzen kann. Unseren elektronischen Übersetzer haben wir gar nicht gebraucht.

    Verkehr:

    Der öffentliche Verkehr in Thailand ist mal abgesehen von Bangkok etwas unübersichtlich. Es fahren zwar Busse oder Sammel-Vans vom Flughafen in alle Richtungen, aber Fahrpläne haben wir nicht entdeckt und die Haltestellen waren auch nicht besonders gekennzeichnet. Deshalb haben wir meist üner GRAB, eine App analog zu UBER, ein Taxi oder für kurze Strecken ein Tuk Tuk gebucht. In Bangkok gibt es vom Flughafen in die Stadt einen Zug (Red LIne), und von dort mit dem U-bahn oder dem Taxi zum Hotel, oder wo man sonst hin möchte. Im Innenstadtbereicht von Bangkok gibt es ein U-Bahn-Netz das umgerechnet je nach Strecke zwischen 50 Cent und 1,5 Euro gekostet hat. Nicht so gut ausgebaut wie in deutschen Großstädten wie Berlin oder München, aber man kommt so an viele Orte innhalb der Stadt. Deshalb sollte man bevorzugt ein Hotel in der Nähe von einer U-Bahn Station wählen .

    Der Straßenverkehr in Thailand ist sehr chaotisch. Rote Ampeln dienen zum Teil nur als Hinweis und werden oft ignoriert. Es wird kreuz und quer abgebogen und trotzdem haben wir keinen einzigen Unfall gesehen. Selbst zu fahren, auch wegen des Linksverkehr, haben wir uns nicht getraut. Viele Touristen mieten hier einen Roller, und nicht selten kommt es zu Unfällen oder Stützen, hat uns eine Deutscher, der schon lange in Thailand lebt, erzählt. Liegt zum einen am Linksverkehr, die Touristen schauen beim Abbiegen automatisch in die falsche Richtung, und daran das man hier scheinbar keinen geeigneten Führerschein braucht. Daheim noch nie auf einem Roller gesessen, aber in Thailand durch die Gegend brausen. Trotz der gesetzlichen Helmpflicht, trägt hier kaum jemand einen Helm. Auch Licht wird hier überbewertet und die Fahrtrichtung der Roller oder Tuk Tuk kann auch mal auf der Gegenfahrbahn sein. Also nicht wundern, wenn einem im Dunkeln mal ein unbeleuchteter Roller auf der eigenen Fahrbahn entgegen kommt.

    Geld und Kosten:

    Der Wechselkurs hat in unserer Zeit in Thailand zwischen 1 Euro : 37,3 Th. Baht und 1 : 38,3 geschwankt. Man brauchte im Vergleich zu anderen Südostasiatischen Ländern nicht allzu große Scheine.

    Übernachtungen sind relativ günstig in Thailand. Hier lohnt sich ein Vergleich. Wir haben immer mit Frühstück gebucht und vom Boutique-Hotel für 30 Euro bis zum 5* Luxus-Hotel am Strand für 90 Euro (immer 2 Personen inkl. Frühstück) pro Nacht bezahlt. Wenn man etwas Komfort haben möchte sollte man mind. 30 Euro für ein Doppelzimmer ohne Frühstück ausgeben. Ganz wichtig ist: Preise vergleichen … wir haben hier immer auf verschiedenen Seiten nach Hotels geschaut. Was Bewertungen bei Vergleichsplattformen angeht, haben wir festgestellt, dass die schlechten Bewertungen meist übertrieben sind und die Besten oft etwas zu gut. Am besten die mittleren Bewertungen prüfen und schauen ob man mit kleinen Mängeln leben kann.

    Einkaufen und Essen geht hier relativ günstig. Wir haben für 2 Personen (meist 3 Gerichte zu teilen) inkl. Getränke nie mehr als 20 Euro bezahlt, wobei die Spanne von 5 Euro in der Suppenküche an der Straße bis zu 20 Euro in Restaurants in Hotels gereicht hat.

    In Supermärkten oder kleinen Kiosken kann man günstig einkaufen, wobei das Wasser in Flaschen eher auf dem Niveau von Deutschland (1,5 Liter Flasche zwischen 30 – 50 Cent).

    Taxis kosten ungefähr 1 Euro je Kilometer, auf Langstrecken auch etwas günstiger. Tuk Tuk’s haben wir auf unseren Stationen nur in Bangkok gesehen, und diese waren dort teurer als die Taxi’s über die GRAB-App. In Bangkok ist das günstigste die U-Bahn, mit der man für bis zu 1,5 Euro zu anderen Ende der Stadt / der Linie fahren kann.

  • Thailand – Chiang Mai Monks Trail

    Gestern haben wir uns auf die epische Wanderung über den Monks Trail zum Tempel Doi Suthep begeben – als ob der Weg zum Tempel nicht schon genug Herausforderung wäre, haben wir auch gleich das Klima mitgenommen. 5,5 km Aufstieg, 700 Höhenmeter, 32 Grad und 75 % Luftfeuchtigkeit – das war mehr ein „Überlebenstraining“ als eine Wanderung. Unser Rucksack war zur Hälfte mit Wasserflaschen gefüllt, die wir bei den Temperaturen auch dringend brauchten. Zwischendurch haben wir das T-Shirt immer wieder auswringen müssen – wir waren zwar fast klatschnass, aber immerhin hatte der Tropenwald keine Chance, uns mit seinem Feuchtigkeitslevel zu übertreffen. Ach ja, und riesige Hundertdfüßler, die uns den Weg versperrten, waren auch ein nettes und gefährliches(giftiges) Extra.

    Endlich oben angekommen, empfingen uns nicht nur der Tempel, sondern auch Massen von Taxis und Mietmotorrollern – eindeutig hatten die meisten Leute die Wanderung gegen ein bisschen Motorenpower getauscht. Vom Platz am Fuße des Tempels aus ging es dann noch mal 309 Stufen hoch – weil, wenn man es schon mal bis hierher geschafft hat, dann kann man auch noch die letzten 309 Stufen draufpacken, oder? Der Tempel war schön, aber zwischen den ganzen Menschen konnte man den fast nicht mehr sehen. Gold und Glanz überall, wie in den meisten Tempeln, die wir so besucht hatten – und natürlich der spektakuläre Ausblick auf Chiang Mai. Man konnte fast den Flughafen sehen – also, wenn man mal in ein Taxi steigt, weiß man, in welche Richtung es geht.

    Wir haben uns dann noch ein paar Flugzeuge beim Starten und Landen angeschaut und uns dann wieder auf den Weg gemacht – in der Hoffnung, dass der Abstieg nicht genauso schweißtreibend werden würde.

    Abends sind wir dann in ein Restaurant um die Ecke gegangen, das wir die letzten Tage schon immer beobachtet hatten – da standen immer so viele Leute davor, dass man fast denken konnte, es gäbe da einen Geheimtipp für „Das beste Essen der Welt“. Nach kurzer Internetrecherche dachten wir uns: „Warum nicht?“ Nach nur zehn Minuten Wartezeit (Echt, nur zehn! Das war der Jackpot) hatten wir einen Tisch in der ersten Reihe – perfekt, um das abendliche Chaos auf der Straße zu beobachten. Und was soll ich sagen? Das Warten hatte sich gelohnt! Für drei Gerichte, Nachtisch und Getränke haben wir gerade mal 14 Euro bezahlt – und das war inklusive Trinkgeld! Da kann man sich ja glatt wie ein König fühlen – der einzige Unterschied: Wir mussten uns das Essen nicht erwandern.

  • Thailand – Chiang Mai Buddhistische Tempel

    Gestern haben wir uns gleich drei der unzähligen Tempel in Chiang Mai vorgenommen – quasi das „Tempel-Tasting“ des Nordens. Auf dem Programm standen der Wat Phra Singh (der goldene Tempel – klingt schon nach Luxus), der Wat Chedi Luang und der Wat Chiang Man (der vermutlich älteste Tempel Chiang Mai’s aus dem 13. Jahrhundert). Alle drei liegen mitten in der Old Town, wo gefühlt an jeder Straßenecke ein weiterer Tempel wartet – über 300 Stück soll es in der Region geben! Das ist ungefähr so, als hätte jede Katze in Thailand ihren eigenen Tempel.

    Drinnen funkelt und glänzt es überall. Buddha-Figuren in allen Größen, Wandgemälde so bunt wie eine Netflix-Serie auf LSD, und naturgetreue Wachsfiguren bedeutender Mönche, die so echt aussehen, dass man unwillkürlich darauf wartet, dass einer gleich sagt: „Na, barfuß unterwegs?“ Ich schwöre, einer hat mir fast zugezwinkert!

    Bevor man aber überhaupt reinkommt, gibt’s ein paar Regeln: keine Shorts, keine ärmellosen Shirts, Schuhe aus – und zwar vor der Treppe, nicht etwa daneben, sonst droht karmatisches Chaos. Und bloß nicht auf die Schwelle treten – das bringt Unglück! (Wobei, bei 35 Grad im Schatten und barfuß auf heißen Steinplatten kann man gar nicht genug Glück gebrauchen.)

    In manchen Tempeln darf man nicht fotografieren, in anderen dürfen Frauen gar nicht hinein – was, gelinde gesagt, ein bisschen 2025-untauglich und diskriminierend ist. Xin hat sich sehr aufgeregt. Aber gut, man nimmt’s mit Humor und hofft, dass Buddha wenigstens darüber schmunzelt. 🙏😉

    Heute ging’s auf große Tour nach Chiang Rai – ja, Chiang Rai, nicht Chiang Mai! (Man verwechselt die beiden schnell, aber 240 Kilometer und ein paar tausend Kurven trennen sie – was auf thailändischen Straßen etwa einer Zeitreise von vier bis fünf Stunden entspricht.)

    Erster Stopp: Heiße Quellen. Klingt nach Wellness, ist aber eher was für Leute mit Hufeisen statt Füßen. Xin war so begeistert, dass sie fast ihre Zehen als Suppeneinlage geopfert hätte. Zum Glück blieb’s bei einer kleinen Rötung und einem Lacher. Und weil man ja nichts verkommen lassen will, haben wir dort auch gleich ein paar Eier gekocht – direkt im heißen Quellwasser! Frisch, bio, und mit einem Hauch vulkanischem Aroma. 😋

    Nächster Halt: das „Long Neck Karen Village“ – ein Ort, wo Frauen sich goldene Ringe um den Hals legen, um diesen optisch zu verlängern. Der Rest unserer Gruppe wollte das unbedingt sehen, wir fanden aber: genug gestreckte Hälse für heute, danke. Stattdessen sind wir zu einer riesigen goldenen Mönchsfigur spaziert, die majestätisch auf dem Dach eines tempelähnlichen Gebäudes thront – etwa 12 bis 15 Meter hoch und ziemlich beeindruckend. Der Mönch wirkte so erhaben, dass man fast erwartet hat, er hebt gleich ab Richtung Nirwana.

    In Chiang Rai selbst warteten dann die Stars des Tages:

    • Der Weiße Tempel (Wat Rong Khun) – ein modernes Kunstwerk aus den 1990ern, das aussieht, als hätte sich ein Architekt nach einer Überdosis Glitzer und Spiritualität ausgetobt. Wunderschön, aber definitiv mehr Fantasy-Buddhismus als Tradition.
    • Und ein paar Kilometer weiter der Blaue Tempel, tiefblau, elegant und – man glaubt es kaum – farblich perfekt auf Instagram abgestimmt.

    Zum Abschluss ging’s dann noch ins Schwarze Haus – das düstere Gegenstück zum weißen Tempel. Ein Museum voller Kunstwerke aus Holz, Krokodilhaut und Wasserbüffel-Schädeln. Schon ziemlich schräg. Und dann überall diese geschnitzten, na ja… Phallussymbole. Riesige Penisse, wohin das Auge blickt. Offenbar hat der Künstler das Thema Männlichkeit sehr wörtlich genommen. Oder, wie ich es vermute: Thailands Männer kompensieren hier mit Holz, was Mutter Natur vielleicht sparsam bemessen hat. 😉

    Alles in allem: ein Tag zwischen Spiritualität, Kunst, Eiern und Eitelkeiten – und der Erkenntnis, dass selbst der Weg zur Erleuchtung manchmal über heiße Quellen und Holzpenisse führt. 🙏😂

  • Thailand – Chang Mai

    Nach einem ausgiebigen Frühstück (das Buffet hat sich tapfer geschlagen) und einem angenehm kurzen Flug sind wir gestern Abend in Chiang Mai gelandet. Die Stadt – eine altehrwürdige Dame im hohen Norden Thailands – blickt auf eine lange Tradition zurück. Ihr Herz, der historische Stadtkern, ist von einer dicken Mauer und einem etwa zehn Meter breiten Wassergraben umgeben – quasi ein mittelalterlicher Burggraben, nur ohne Ritter, dafür mit Tuk-Tuks. Natürlich ist Chiang Mai längst über diese Grenzen hinausgewachsen – schließlich hält sich niemand ewig an alte Stadtmauern, schon gar nicht, wenn es dahinter so viele Cafés und Streetfood-Stände gibt.

    Nachdem wir unser Reisegepäck im Hotel abgeladen hatten (endlich die Rucksäcke los!), sind wir noch ein wenig durch die Stadt gebummelt. In der Nähe der alten Stadtmauer, am berühmten Tha Phae Gate – dem großen östlichen Stadttor – haben wir ein Restaurant mit 360°-Rooftop entdeckt. Dort haben wir den Abend gemütlich ausklingen lassen und uns durch ein paar köstliche thailändische Gerichte geschlemmt.

    Wir versuchen während unserer Zeit in Thailand so authentisch wie möglich zu essen – was allerdings schon einmal fast wortwörtlich „in die Hose gegangen“ ist. Eine Straßen-Suppenküche hatte uns nämlich eine Lektion in Sachen „echte thailändische Erfahrung“ erteilt, und ich (Michael) habe den darauffolgenden Tag im sehr privaten Wellnessbereich unseres Badezimmers verbracht. 😅
    Abgesehen von diesem kleinen Abenteuer sind wir mit der thailändischen Küche bisher aber bestens befreundet!

    Aber zurück zum Rooftop-Restaurant: Von hier oben hatte man einen fantastischen Blick über die Dächer der Stadt – direkt auf das Tha Phae Gate und die Straßen dahinter, die im warmen Abendlicht funkelten wie die Münchner Innenstadt zur Weihnachtszeit – nur mit weniger Glühwein, dafür mehr Chili in der Luft. 🌶️✨

    Nach dem Essen schlenderten wir noch ein Stück weiter durch die Stadt – schließlich wollten wir den legendären Nachtmarkt von Chiang Mai nicht verpassen. Schon einige hundert Meter vor dem eigentlichen Markt säumten unzählige kleine Stände die Straßenränder: Streetfood in allen Varianten, kunstvolle Deko aus Holz und Stein, bunte Textilien – und natürlich „ganz bestimmt originale Rolex-Uhren“. 😏
    An fast jeder Ecke glitzerten außerdem die „guten“ Chanel-, Louis Vuitton- und The Tote Bag-Taschen – so authentisch, dass vermutlich sogar das echte Paris kurz schlucken würde.

    Auf dem Rückweg kamen wir noch an ein paar Muay-Thai-Boxstadien vorbei. Leider starten die Kämpfe erst spät in der Nacht – da war unser Jetlag schon längst K.o. gegangen. Vielleicht schaffen wir’s in den nächsten Tagen ja noch zu einer dieser legendären Box-Nächte – hoffentlich als Zuschauer und nicht im Ring. 🥊

  • Start unserer Weltreise

    Heute startet mit etwas Verspätung unsere Weltreise.

    Ich (Michael) fliege gerade gerade, bzw. warte gerade aufs Boarding, über Abu Dhabi nach Phuket (Thailand). Xin wird morgen von Xi’an starten, da sie schon ein paar Wochen in China war.

    Ab jetzt kommen wieder regelmäßig Berichte und Bilder von unserer Reise um die Welt.

  • Schweden – Stockholm Tag 2

    Das Wetter meinte es heute spannend mit uns: morgens noch so grau wie ein IKEA-Kleiderschrank, gegen Mittag dann plötzlich sommerlich wie im Werbeprospekt. Perfektes Timing also, um mit unserem ÖPNV-Tagesticket kreuz und quer durch Stockholm zu düsen – quasi einmal quer durchs U-Bahn-Universum.

    Die Metrostationen hier sind echte Kunstwerke. Manche sehen aus wie bunte Höhlenmalereien, andere wie moderne Galerien, nur dass man dort statt Weinchen und Käsehäppchen die Pendler mit Coffee-to-go findet. Einige Bahnhöfe gehen gleich über vier oder fünf Etagen – da braucht man fast ein Navi oder einen Sherpa, um wieder ans Tageslicht zu kommen. Wir haben uns also brav an den ausgehängten Plänen orientiert, auch wenn man dabei ein bisschen so aussieht, als würde man gerade versuchen, die geheimen Codes einer Schatzkarte zu entziffern.

    Und dann, mitten in der Stadt: Trommelwirbel, Hufgeklapper! Wir hatten das Glück, die königliche Reiterstaffel zu sehen – vermutlich auf dem Weg zum Wachwechsel am Schloss. Ein Anblick wie aus einem Historienfilm, nur dass man selbst in Shorts und mit Kamera in der Hand etwas weniger majestätisch daneben wirkte.

    Unsere Tour führte uns heute auch zu einer der absoluten Promi-Sehenswürdigkeiten Stockholms – der Vasa. Nein, nicht das Knäckebrot, sondern ein schwedisches Kriegsschiff aus dem 17. Jahrhundert, das damals während des 30-jährigen Krieges gebaut wurde. Leider hatte es wohl mehr „Design by Drama“ als „Design by Ingenieur“ – denn schon bei der Jungfernfahrt machte das Schiff einen Bauchklatscher in die Ostsee und versank direkt in der Hafeneinfahrt. Ein bisschen so, als würde man sein neues Auto beim Losfahren direkt gegen die Garagenwand setzen.

    Dort lag die Vasa dann schlappe 333 Jahre in 30 Metern Tiefe, bis man sie wieder entdeckte und aus dem Wasser holte. Und was soll man sagen: sie hat sich ziemlich gut gehalten. Ganze 98 % der Originalteile sind noch vorhanden – was vermutlich mehr ist, als bei manchen heutigen IKEA-Regalen nach dem ersten Umzug.

    Besonders beeindruckend sind die vielen Verzierungen: über 700 Schnitzereien, ursprünglich alle bunt bemalt und von einem deutschen Künstler gefertigt. Damals also quasi „Made in Germany“ – nur eben mit leichtem Konstruktionsfehler.

    Im Museum kann man heute stundenlang über das riesige Schiff staunen. Etwa zwei Stunden sollte man sich dafür locker Zeit nehmen. Und wenn man davor stand, hatte man fast das Gefühl, die Vasa würde jeden Moment nochmal ablegen – hoffentlich diesmal mit etwas mehr Balance.

    Nach so viel Seefahrtsgeschichte meldete sich unser Magen, und wir gönnten uns leckere Dumplings mit verschiedenen Füllungen – so etwas wie die asiatischen Cousins der schwäbischen Maultaschen. Mit gestärktem Bauch setzten wir unsere Tour durch die Stadt fort.

    Entlang der vielen Kanäle, die sich zwischen den Stockholmer Inseln ziehen, kamen wir immer wieder an prächtigen Gebäuden aus dem 18. und 19. Jahrhundert vorbei: Kirchen, kleine Schlösser, alte Kaufmannshäuser. Und das alles eingebettet in diese Mischung aus Wasser, Brücken und Inseln – Stockholm ist wirklich wie ein Freilichtmuseum mit Linienbusanschluss.

  • Schweden – Stockholm Anreise und Tag 1

    Gestern haben wir Alta den Rücken gekehrt und sind über Oslo nach Stockholm geflogen. Am Flughafen Alta gab’s noch ein kleines „Special-Effect-Programm“: kurz vor unserem Start rollte ein riesiger Airbus A400M der Bundeswehr über die Landebahn. Der „kleine“ Flughafen wirkte dabei fast so, als hätte jemand einen Elefanten in ein Vogelhäuschen gestellt.

    In Stockholm angekommen, gleich der erste Pluspunkt: die Temperaturen sind deutlich angenehmer als in Alta – endlich mal ohne Handschuhe durch die Straßen schlendern! Nach einer kurzen Orientierung (aka: „Wo sind wir und wie kommen wir hier wieder weg?“) ging’s mit dem Bus zum Hotel. Koffer abgestellt, Nach einem kurzen Spaziergang sind wir dann in einer Sushi-Bar hängengeblieben – zwei riesige Platten später war klar: Stockholm kann auch kulinarisch was.

    Insider-Tipp: Vom Flughafen kommt man am einfachsten mit den Flygbussarna in die Stadt. Abfahrt ab Airport oder Terminal 2/3, Richtung Liljeholmen oder Central Station. Es gibt mehrere Routen, je nachdem wo man hin möchte. Die Fahrt dauert ca. 40 Minuten, kostet 169 SEK – also günstiger als ein Taxi und vermutlich auch schneller, weil man sich nicht durch schwedische Staus fluchen muss. Der Arlanda-Express (Zug) ist zwar etwas schneller, aber auch um einiges teurer.

    Kleiner Nachtrag: Am besten die Tickets für den Flughafentransfer (inkl. Rückfahrt – spart 10% und ist 3 Monate gültig) über die Website von „Flybussarna“ buchen. Die Tickets sind so günstiger als am Automaten oder im Bus.

    Heute stand ganz klassisch Sightseeing in Gamla Stan auf dem Programm – oder wie es eigentlich heißt: Gamla Staden. Übersetzt bedeutet das schlicht „Altstadt“. Klingt unspektakulär, ist aber das Herzstück von Stockholm. Auf dem Weg dahin stolperten wir quasi über das berühmte Rathaus – also nicht wortwörtlich, zum Glück. Aber es lag so prominent am Weg, dass man fast dachte, es wolle sich selbst ins Sightseeing-Programm mogeln.

    Weiter ging’s am schwedischen Reichstag vorbei, wo wir kurz überlegt haben, ob wir nicht ein, zwei Gesetze vorschlagen sollten („Gratis-Kanelbullar für Touristen“ zum Beispiel). Danach weiter zum Königlichen Schloss. Der König war zwar nicht zuhause (oder er hat so getan, als wäre er nicht da – wir hätten’s ihm nicht übel genommen).

    Durch die engen, verwinkelten Gassen ging es schließlich in die große Fußgängerzone. Dort reiht sich alles aneinander: schicke Designerläden, Juweliere mit Uhren so teuer wie ein Kleinwagen – und mittendrin: H&M. Passt aber, schließlich hat die Kette hier in Schweden ihre Wurzeln.

    Nach ein paar obligatorischen Fotos (Beweis: wir waren wirklich da!) gönnten wir uns noch ein kleines Dinner in der Hötorgshalle (Fischsuppe und Fish&Chips – war sehr lecker), bevor es zurück ins Hotel ging. Fazit: Stockholm ist eine Mischung aus royaler Pracht, schmalen Kopfsteinpflaster-Gassen und der beruhigenden Gewissheit, dass man im Notfall immer zu H&M flüchten kann.