Kambodscha- bye bye Siem Reap

Heute ist unser letzter Tag in Kambodscha. Heute Abend fliegen wir weiter nach Hanoi in Vietnam – der frühe Vogel fängt den Flug, oder so ähnlich.

Bevor wir losfahren, haben wir uns noch in den wunderschönen, riesigen Botanischen Garten geschleppt. Eintritt: kostenlos. Stimmung: ausgezeichnet. Dort gibt es unzählige exotische Pflanzen, Kräuter und sogar ein Pflanzen-Krankenhaus – keine Ahnung, was die behandeln, aber vermutlich haben die Pflanzen dort eine bessere Krankenversicherung als wir.

In mehreren Teichen und Bächen schwimmen gigantische Schwärme von schwarzen und goldenen Fischen herum. Gefühlte tausend Stück – mindestens! Sobald man nur in die Nähe des Wassers kommt, schwimmen sie heran wie kleine Unterwasser-Paparazzi. Für einen Dollar haben wir zwei Packungen Fischfutter gekauft – und dann ging das Spektakel los: ein wahres Actiondrama unter Wasser. Wenn man es selbst gesehen hätte, würde man denken, jemand hätte ein gigantisches Fischernetz aus dem Teich gezogen. Ein Gewusel, ein Gespritze, pure Fisch-Oper!

Nebenbei haben wir auch Schildkröten, Enten und gleich mehrere Strauße gesehen. Ein richtiges Straußen-Kommando – die schauen einen an, als wollten sie sagen: „Na, ihr kleinen Touristen, habt ihr auch Futter für uns?“

Unsere kurze Zusammenfassung zu Kambodscha / Siem Reap:

Kambodscha hat uns wirklich überrascht – im allerbesten Sinne. Die Menschen hier sind unglaublich sanft, freundlich und geduldig. Egal ob im Tuk-Tuk, im Restaurant oder einfach auf der Straße: Man wird immer mit einem echten Lächeln begrüßt. Trotz der sichtbaren wirtschaftlichen Schwächen wirkt das Leben hier warm und herzlich.

In Siem Reap ist natürlich Angkor Wat das große Highlight, aber auch abseits der Tempel ist die Atmosphäre entspannt. Tuk-Tuk-Fahrer sind hilfsbereit, das Essen ist mild und lecker, und die Stadt fühlt sich angenehm ruhig an.

Was uns besonders aufgefallen ist: Die Toiletten sind fast überall kostenlos – und erstaunlich sauber! Das hätten wir wirklich nicht erwartet.

Bezahlen ist einfach, denn hier benutzt man meistens US-Dollar, manchmal Riel als Wechselgeld. Kleine Dollarscheine sind super praktisch.

👟 Alltag & Praktische Tipps

Wasser: immer abgefüllt kaufen – Leitungswasser bitte nicht trinken.

Kleidung: Tempel verlangen bedeckte Schultern und Knie.

Mückenmittel lohnt sich besonders in der Regenzeit.

Trinkgeld wird sehr geschätzt, ist aber keine Pflicht.

Alles in allem war Siem Reap für uns eine schöne Mischung aus Kultur, Freundlichkeit und ganz viel Gelassenheit. Ein Ort, den man leicht ins Herz schließt.

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