Land und Leute:
Kambodscha hat sehr schöne Ecken inklusive der Hauptstadt Phnom Penh. Unser Ausflug nach Kambodscha war nicht von langer Hand geplant. Wir haben uns erst einige Tage vorher dazu entschieden. Unser Schwerpunkt lag auf den alten hinduistischen und buddhistischen Tempelanlagen, quasi auf der alten Kultur. Die berühmten Beispiele (auch im Bericht dazu) waren Angkor Wat und der Bayon Temple. Und so haben wir uns hauptsächlich in der Nähe von Siem Reap am Tonlé Sap in der Nähe der großen Tempelanlagen aufgehalten. Von Bangkok auch nur ein „Katzensprung“. Hier waren die Einwohner sehr freundlich und zuvorkommend. Auch oft mit einem Lächeln auf den Lippen. Einmal ist mir am Ende einer TukTuk-Fahrt beim Wühlen im Rucksack mein Portmonee mit Geld und Ausweisen rausgerutscht. Ich habe es 2-3 min später bemerkt. Sofort hat mich jemand zum TukTuk-Stand zurückgeführt und den TukTuk-Fahrer informiert. So habe ich mein Portmonee schnell zurückbekommen. Wirklich sehr hilfsbereit und nicht selbstverständlich. Mit Englisch kommt man hier gut weiter, da seit ca. 20 Jahren Englisch Bestandteil der Schulbildung ist. Wir hatten hier keine Kommunikationsprobleme.
Verkehr:
Der Verkehr in der Gegend wo wir unterwegs waren, war auch etwas chaotisch wie in Thailand. Klare Regeln eher Fehlanzeige. Die Einheimischen kommen damit gut klar. Wir haben keine Unfälle gesehen. Es gibt dort Busse, die durchs Land fahren und alle größeren Ortschaften verbinden. Oft sehr kostengünstig. Vor Ort in Siem Reap gibt es Touristen-Shuttles zu den Sehenswürdigkeiten. Aber die Busse sind relativ teuer im Vergleich zu TukTuk’s. Taxis vom Flughafen sind auch teuer, genauso wie Shuttlebusse. Auch die Transfers, die man vorher über die Unterkunft buchen kann. Wir haben uns deshalb am Flughafen wieder direkt einen Fahrer über GRAB geschnappt. Ungefähr 50% vom Taxi- oder Shuttle-Preis. Wir haben gleich WhatApp mit ihm getauscht, so konnten wir ihn die nächsten Tage immer wieder für Ausflüge in der Gegend buchen. So waren wir relativ preisgünstig unterwegs. Auch Fahren zum Restaurant, wenn es mal weiter weg ist, oder zu Sehenswürdigkeiten kann man für ein paar Dollar über GRAB buchen. Wartezeit war meistens nur ein paar Minuten.
Geld und Kosten:
Der Wechselkurs war in unserer Zeit in Kambodscha ungefähr 1 Euro : 4.600 Kambodschanische Riel. Hier waren die Schein natürlich etwas größer (Nullen-mäßig) als in Thailand. Hier lohnt es sich Geld zu Tauschen (auf den Wechselkurs achten) oder Kambodschanische Riel am Automaten zu holen (Wechselkurs und zusätzliche Gebühren beachten). Wir hatten einige hundert Dollar mit, den diese werden fast überall akzeptiert.
Übernachten kann man sehr günstig in Kambodscha. Hier lohnt sich ein Vergleich. Wir haben mit Frühstück gebucht und in einer guten Mittelklasse-Unterkunft rund 35 € (2 Personen inkl. Frühstück) pro Nacht bezahlt. Wenn man etwas Komfort haben möchte sollte man mind. 25-30 Euro für ein Doppelzimmer ohne Frühstück ausgeben. Ganz wichtig ist: Preise vergleichen … wir haben hier immer auf verschiedenen Seiten nach Hotels geschaut. Was Bewertungen bei Vergleichsplattformen angeht, haben wir festgestellt, dass die schlechten Bewertungen meist übertrieben sind und die Besten oft etwas zu gut. Am besten die mittleren Bewertungen prüfen und schauen ob man mit kleinen Mängeln leben kann.
Einkaufen und Essen geht hier relativ günstig. Wir haben für 2 Personen inkl. Getränke meist nie mehr als 20 Euro bezahlt, wobei die Spanne von 15 Euro in einem Food-Court bis zu 30 Euro in Restaurants gereicht hat.
In Supermärkten oder kleinen Kiosken kann man günstig einkaufen, wobei das Wasser in Flaschen eher auf dem Niveau von Deutschland (1,5 Liter Flasche zwischen 30 – 50 Cent).
TukTuk‘s kosten ungefähr 1 Dollar auf 2 Kilometer, auf Langstrecken auch etwas günstiger. Wir haben die TukTuk’s meist über die GRAB-App gebucht oder am Straßenrand mit den GRAB-Preisen im Hinterkopf verhandelt. Taxi’s haben wir nur vom und zum Flughafen über GRAB genutzt. Wie es in der Hauptstadt oder anderen großen Städten ist, können wir nicht sagen.

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