Neuseeland – Wellington

28.03.2026: Heute ging es per „Kurz“-Flug nach Wellington, der Hauptstadt von Neuseeland auf der Nordinsel. Fähre: 3,5 Stunden. Flug: 30 Minuten. Preis? Gleich teuer – eine dieser Entscheidungen, bei denen man sich fragt, ob man gerade den Flugzeugfreak oder den Fährenliebhaber in sich weckt.

Am Flughafen gelandet, schnell mit dem Bus ins Hotel gejumpt und gleich mal das Stadtleben erobert. Und zack, Glück gehabt! Es fand das „CubaDupa“-Festival statt. Ein Straßenfest, bei dem sich Kunst, Theater, Tanz, Musik und kulinarische Genüsse in bunten Farben die Hand geben. Überall Bühnen, Foodtrucks aus der ganzen Welt und Menschen in allen Formen und Farben. Wir haben uns durch die Straßen treiben lassen, bis wir endlich das perfekte Essen gefunden hatten – für den hungrigen Entdecker eine wahre Offenbarung. Nach der Magenberuhigung haben wir uns noch ein bisschen durch die Straßen treiben lassen und das Festival in vollen Zügen genossen.

29.03.2026: Heute standen die Sehenswürdigkeiten der Stadt auf dem Plan. Zuerst ging’s zur Hafenpromenade und zum „Wellington Sign“ – dieser riesige Schriftzug, bei dem man das „I“ in „Wellington“ ersetzen kann. Wir mussten kurz warten, weil auch andere die perfekte Instagram-Pose suchten – das durchwachsene Wetter hielt die Massen nicht ab. Endlich waren wir dran und schnappte unsere Bilder.

Direkt daneben stand eine Statue, die aussah, als würde sie jeden Moment ins kalte Wasser springen.

Ein paar dramatische „Rettungsversuche“ später, ging es weiter zum Mount Victoria – ein Aussichtspunkt über der Stadt. Über steile Treppen und Pfade kraxelten wir auf den Gipfel. Der Blick von oben? Ein 360°-Panorama! Auf der einen Seite der Flughafen – der wirklich aussieht, als könnte man bei einer zu fürhen oder zu verspäteten Landung direkt im Meer landen. Auf der anderen Seite der Hafen mit den Fähren und einem riesigen Container-Terminal. Wahrscheinlich nicht der beste Ort, um eine Brise zu schnappen, aber hey, schöne Aussicht!

Am späten Nachmittag zurück im Hotel, haben wir uns der Detailplanung für die nächste Station gewidmet. Aber dazu später mehr – ich will euch ja nicht zu früh spoilern.

30.03.2026: Nach einem entspannten Frühstück holten wir unseren Mietwagen ab (für die nächsten 3 Wochen durch Neuseeland!) und fuhren zur „Weta Workshop Experience“. Hier konnte man richtig „Herr der Ringe“-Luft schnuppern – auch wenn wir die Ausstellung ausließen, standen draußen immerhin drei riesige Trolle, die in der Hobbit-Trilogie mitmischten. Natürlich haben wir uns mit den Kerlchen ablichten lassen. Wer kann schon widerstehen, neben einem Troll zu posieren?

Weiter ging’s zum „Otari Wilton’s Bush“, einem Park, in dem die Vögel so laut zwitschern, dass man denkt, der ganze Wald ist ein einziger Kaffeeklub. Und dann – der Hammer: Wir entdeckten einen Aal im Bach. Ein Monster von einem Aal! Mindestens einen Meter lang und so dick wie der Oberarm von Arnold Schwarzenegger! 😉 Ich sag’s mal so: Der hätte locker den Weltrekord im „größter Aal“ gewonnen.

Wir haben weitergeforscht und viele weitere Vögel entdeckt, unter anderem den „Tui“ – der Gesangsmeister des Waldes. Dieser Vogel hätte wahrscheinlich den ersten Platz in einem Neuseeland-Casting-Show gewonnen.

Es ging weiter, und wir landeten im Botanischen Garten, wo Bäume und Pflanzen standen, die teilweise mehrere hundert Jahre alt waren. Die Vögel gaben hier natürlich auch ihren Senf dazu. Wir entdeckten „Kaka’s“, eine ziemlich schreiende Papageienart, die über uns ein Konzert gaben, das einen Fischmarkt in Hamburg blass aussehen ließ. Und dann, ein echter Höhepunkt: „Kereru’s“ – diese riesigen Tauben flogen durch die Bäume und ließen sich im Park nieder. Ganz zum Schluss schwirrten kleine „Piwakawaka Fantail’s“ um uns herum, die mit ihren schwarz-weiß glänzenden Fächer-Schwänzen beeindrucken wollten. Kurz gesagt: Der Park war ein echtes Vogelparadies – und wir als begeisterte Vogelbeobachter waren voll in unserem Element.

Morgen geht es weiter in den Tongariro National Park. Es bleibt also spannend.

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